Rund 15% aller erwachsenen Österreicherinnen und Österreicher sind zu dick. Übergewicht belastet das Herz-Kreislaufsystem, Wirbelsäule und Gelenke und alle am Stoffwechsel beteiligten Organe. Zahlreiche Zivilisationskrankheiten gehen auf das Konto von zu üppiger und fleischreicher Ernährung. Viele Diätarten werden von Abnahmewilligen als Belastung empfunden, sind teilweise sogar der Gesundheit abträglich und verlieren bald nach deren Beendigung an Wirkung. Selbsthilfegruppen wie die "Weight Watchers" haben vor allem dann gute Erfolge, wenn eigens geschulte Kursleiter die notwendige psychologische Unterstützung bieten können und die Gruppenmitglieder einander bestärken.
In vielen Fällen genügt die disziplinierte Einhaltung allseits bekannter Ernährungsgrundsätze:
hauptsächlich
vegetarische Kost, Fleisch und Wurst maximal zweimal pro Woche
| Süßigkeiten nur, wenn nachher Sport betrieben wird, also der Zucker durch den Körper
wieder "verbrannt" wird
| Meiden
von Mehlspeisen ("versteckte" Fette)
| Meiden
von zuckerreichen Getränken (Cola) bzw. wenig Zucker in den Getränken
(Kaffee, Tee)
| Einnahme
der Hauptmahlzeit zu Mittag
| regelmäßig Gymnastik, Sport, Bewegung
| auf
ballaststoffreiche Ernährung achten | |