
Können Sie am zweiten oder dritten Tag nach dem ersten ausführlichen sommerlichen Sonnenbad Bläschen oder Quaddeln auf ihrer Haut feststellen (meist auf der Brust, aber auch auf Armen, Handrücken, Gesicht), leiden Sie ziemlich sicher an einer Sonnenallergie. Die leicht geröteten, etwas geschwollenen Hautstellen können auch unangenehm jucken. Gründe und Auslöser für eine Sonnenallergie sind noch nicht genau untersucht, im Verdacht stehen bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetika, Deos, Sonnenschutzmitteln oder aber eine bereits vorhandene, Allergieneigung.
Einmal erkrankt, sollte man die Sonne meiden und das Abklingen der Beschwerden abwarten. In schweren Fällen ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Da mit einem neuerlichen Auftreten einer solchen Sonnenallergie-Attacke in der nächsten Sommersaison zu rechnen ist - wahrscheinlich sogar verstärkt - sollte man sich frühzeitig wappnen:
| Vorbräunen im Sonnenstudie, um die Haut an das UV-Licht zu gewöhnen. Aber: Nichts übertreiben! UV-Licht macht die Haut frühzeitig altern und fördert die Melanom-Bildung. | |
| Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden (über LSF 10). | |
| Vor dem Sonnenbad auf Kosmetika (außer allergisch geprüfte Sonnenschutzmittel) verzichten. Beim Waschen eine pH-neutrale Seife verwenden. | |
| Mit sehr kurzen Bräunungseinheiten beginnen, langsam steigern. | |
| Vom Arzt verordnete, antiallergische Medikamente mitnehmen. |