Schlaganfall

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Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. In Österreich erleiden jährlich rund 35.000 Menschen einen Schlaganfall; mehr als 10.000 davon sterben daran. Die Inzidenz der Insulte verdoppelt sich in jeder Lebensdekade ab 50. Einem schweren Anfall gehen meist mehrere kleine, oft unbemerkte oder nicht richtig eingeschätzte Attacken voraus. Die Folgen eines Schlaganfalls können für Betroffene und deren Angehörige gravierend sein. Sprach- und Bewegungsstörungen, Inkontingenz (Verlust von Hemmungen; rund 70% der Patienten sind davon betroffen) und andere Erscheinungen, die mit der Zerstörung von Hirnarealen einhergehen, bewirken, dass der Patient intensiver Hilfe und Pflege bedarf (Sprach-, Bewegungs- und Toilettentraining etc.).

Vorsorgeuntersuchungen, richtige Deutung von kleinen Anfällen und dementsprechende Vorsorgemedikation können zur Vermeidung des dramatischen Geschehens beitragen. Wichtig auch: Je weniger Zeit verstreicht, bis nach erlittenem Schlaganfall ein Spital erreicht wird, desto geringer sind die Krankheitsfolgen und desto größer stehen die Chance auf vollständige Rehabilitation. Gute Ergebnisse bei Insultbehandlung mit Hydergin®-Infusionen.